Eva Zürrer-Reimann



1947  geboren in Herisau und aufgewachsen mit drei Geschwistern im Knonauer Amt, Kanton Zürich

1954 – 1962 Primar- und Sekundarschulen

1963 – 1966 Ausbildung als kaufmännische Angestellte

1968 – 1971 Aufenthalte und berufliche Weiterbildung in Genf und England mit Sprachdiplomen

1971 Heirat und Umzug nach Lausanne

1974 Geburt von Tochter Myriam 

1975 Rückkehr in die Deutschschweiz 

Bis 1982 Familienpause, danach sukzessiver Wiedereinstieg ins Berufsleben.
Wohnort: Neerach/ZH.
Zurzeit 100% berufstätig als Kommunikations-Assistentin.







Der Archipel
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„Ich, und Talent für Musisches oder gar Malerei? – Niemals!“, habe ich immer behauptet. Und doch schlummerte etwas in mir, das ich vermutlich von meinem musikalischen Vater geerbt habe. Nur wusste ich lange Zeit nicht, in welche Richtung dieses Etwas gehen sollte. Schliesslich – angeregt durch zahlreiche Besuche von Ausstellungen, persönliche Kontakte mit bekannten und weniger bekannten Künstlern, Stippvisiten in deren Ateliers (hauptsächlich in Frankreich), und den Erwerb von Bildern, kam die Insipiration.

Besonders angetan haben es mir die kraftvollen Werke von zeitgenössischen Künstlern wie Jean Brissoni, Claude Mescouli, Landemaine, Roger Mühl, Oskar Koller, Sven Spiegelberg oder auch Simon Fletscher. Ich machte mich also ans Studium umfangreicher Literatur über die Malerei, den Werken alter und junger Meister, der Farbenlehre, den verschiedensten Mischtechniken, dem Ausprobieren diverser Malmedien.
1991 habe ich dann selbst mit dem eigentlichen Malen angefangen. Zuerst entstanden vor allem Aquarelle: Landschaften, Blumenportraits und Stilleben.

Wegen meiner Berufstätigkeit und der Familie kam mein Hobby leider stets etwas zu kurz, und es gab längere Pausen. Während zwei Jahren besuchte ich deshalb Kurse für Porzellanmalerei und Rakku-Töpfern. Der Umgang mit diesen Materialien war sehr spannend und lehrreich.

Im Frühjahr 2000 nahm ich einen neuen Anlauf und begann mit Acryl, Gouache und Öl zu arbeiten, setzte mich intensiv mit Leinwand und Farbe auseinander. Durch Experimentieren mit Pigmenten, Ölen, Sand, Pasten und unkonventionellen Malmitteln und –methoden entstanden die „abstrakten Farbenspiele“ mit hin und wieder für mich selber ungeahnten Resultaten.
An der Volkshochschule Zürich erwarb ich mir zusätzlich handwerkliches Rüstzeug in der abstrakten Malerei. Diese erlaubt viel Freiheit, lässt Fantasie zu, verlangt aber auch Disziplin. Manchmal weiss ich nach wenigen Pinselstrichen, dass aus eben diesem Bild nichts wird; dann wird halt Pause gemacht, nochmals darüber nachgedacht und neu angefangen!

Eine Landschaft mit ihren von der Natur gemachten Farbreflexen, ein leuchtendes Mohnblumenfeld, ein pittoresk-verwilderter Hinterhof oder das einzigartige Licht im Süden Frankreichs liefern mir neue Motive zum gegenständlichen Malen und Zeichnen. So habe ich z.B. die Softpastell-Kreide wieder entdeckt, mit der sich wunderbar weiche Konturen, Schatten, feinste Gräser, Lichtpunkte oder reine Farbflächen kreieren lassen. 

"Ja, wie malst du denn nun –  konkret oder abstrakt?" – werde ich manchmal gefragt.
Antwort: "Am liebsten beides – je nach Stimmung!"

Motivation zum Weitermachen oder Aufmunterung, wenn etwas nicht gelingen will, aber auch hilfreiche kritische Kommentare gibt mir auch mein Lebenspartner. Ihm danke ich ganz herzlich für seine Geduld und sein Verständnis, wenn wieder einmal anstelle des Nachtessens auf dem Tisch ein neues Bild auf der Staffelei steht! 

Seit 2009 Mitglied im „Kollegium 78“.

Ausstellungen oder Leihgaben bei Grundig (Schweiz) AG, Kloten, ATAG Ernst & Young, Zürich, Avinto (International) AG, Glattbrugg, Restaurant Le Cachet/Hirschen, Lenzburg, Gasthaus zum Löwen, Untersiggenthal, „La Table de Urs Hauri“, Bern, und Vetropack Holding AG, Bülach.







Wellengang
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Wasseer
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Blue Sea
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